Richtigstellung bezüglich der Domain lienz.at

Nachdem nun bereits zwei öffentliche im Inhalt nicht oder schlecht recherchierte und leider falsche Berichte (am 17. Juli 2015 im Medium: „Kleine Zeitung“ und am 26. November 2015 in „Tirol Heute“ – ORF) im Zusammenhang mit der Internetdomain: lienz.at und unter Nennung meines Namens erschienen sind, bin ich entgegen meiner Art, zu dieser öffentlichen Richtigstellung gezwungen.
Leider hat mit mir niemand vor dem Bericht von „Tirol Heute“ Kontakt aufgenommen.

Fakten:

Ende Mai 2003 habe ich die Stadt Lienz informiert, dass die Domain: lienz.at zum Verkauf steht = diese Domain war auf eine Person/Firma in Thailand registriert!
Der damals von dem Eigentümer aus Thailand geforderte Kaufpreis war Euro 35.000.-
Der damalige Bürgermeister von Lienz Herr Dr. Hibler teilte mir mit, dass die Stadt Lienz kein Geld wie er meinte „im Stadtsäckel“ habe.
Aber es wäre gut und OK wenn ich die Domain erwerben würde da es besser sei wenn ich die Domain betreibe und nicht eine unbekannte Person aus Thailand.
Es wurden mir vor dem Kauf durch mich noch zwei Auflagen von der Stadt Lienz gemacht:

  1. kein rassistischer Inhalt
  2. kein sexueller Inhalt.

Beide Punkte waren und sind für mich eine Selbstverständlichkeit.
Weiter wurde mir damals von der Stadt Lienz ein Internetfachmann der Stadt zur Seite gestellt. Dies war ein Herr Assmayr der Veranstaltungen und so weiter von der Stadt in die zu programmierenden Internetseiten stellen sollte.
Es gab auch persönliche Treffen mit dem städtischen Angestellten Herrn Assmayr in Lienz.
Daraufhin habe ich der Stadt Lienz mitgeteilt, dass ich mit Genehmigung der Stadt die Domain kaufen und bezahlen würde unter der Voraussetzung, dass keine Domainklage eingeleitet wird und ich die Domain betreiben dürfe.
Daraufhin habe ich die Domain lienz.at erworben und bezahlt, den geforderten Preis von Euro 35.000.- habe ich auf Euro 30.000.- runter gehandelt.
Dann habe ich noch weitere Euro 8.000.- in die Programmierung einer Internetseite und in Grafiken investiert.
Meine Gesamtinvestition für lienz.at liegt (ohne weitere Nebenkosten zu berücksichtigen) bei Euro 38.000.-
Die Seiten von lienz.at habe ich dann von 2003 bis heute seriös betrieben, ohne dass sich die Stadt Lienz bis Frühjahr 2015 wegen der Domain mit irgend einer Reklamation an mich gewendet hat.
Im Frühjahr dieses Jahres erhielt ich dann ein Schreiben der amtierenden Bürgermeisterin Frau Elisabeth Blanik (SPÖ).
Diese teilte mir in Ihrem Schreiben mit, dass die Domain lienz.at eigentlich der Stadt gehöre und sie die sofortige Übertragung von mir auf die Stadt fordere.
Ich teilte Frau Elisabeth Blanik den genauen Sachverhalt mit, der ihr wohl beim Verfassen Ihres Schreibens unbekannt war.
Es gingen dann mehrere Mails zwischen Frau Elisabeth Blanik und mir hin und her.
Ich teilte der Bürgermeisterin Frau Blanik mit, dass ich weder „Ärger noch Streit“ mit der Stadt Lienz wolle, weil meine Frau Andrea in direkter Umgebung von Lienz geboren ist.
Ich war bereit von meinen in die Domain lienz.at investierten Euro 38.000.- (plus weitere Nebenkosten) Euro 23.000.- als Verlust ab zu schreiben und die Domain für einen Preis in Höhe von Euro 15.000.- auf die Stadt zu übertragen.
Zuerst willigte die Stadt Lienz, wie ich aufgrund des Schriftwechsels den Eindruck hatte, auf dieses wie ich meine extrem faire (oder „dumme“?) Angebot von mir ein. Dann  zog aber die Stadt die Angelegenheit durch weitere „unsinnige“ Mails in die Länge.

Wenn die Stadt Lienz sich an Ihre mir gegenüber gegebene schriftliche Interessensbekundung hält und den Betrag in Höhe von Euro 15.000.- gegen Rechnungstellung bezahlt werde ich diesen Betrag ohne Abzug gegen Spendenquittung aufgeteilt an unverschuldet notleidende Mitbürger und an eine seriöse Tierhilfeorganisation in Osttirol spenden.
Der ORF und der Osttiroler Bote können die Empfänger bestimmen.
Mit der Domain lienz.at habe ich zwar dann Euro 38.000.- verloren aber wenigstens für das Recht und auch ein wenig den guten Zweck gekämpft.Eine Enteignung wie von Frau Bürgermeisterin Elisabeth Blanik geplant verbunden mit der Verdrehung von Fakten kann ich nicht akzeptieren und dies Personen und Parteiunabhängig.

In meiner letzten Mail vom 17.11.2015 schrieb ich an die Bürgermeisterin Frau Elisabeth Blanik folgenden Satz: „ich habe nun bereits mehrfach auf das Anliegen der Bürgermeisterin von Lienz die augenscheinlich glaubt Enteignung gehört zur Demokratie geantwortet“.
Nun, der Versuch der Enteignung ist im Zusammenhang mit der Internetdomain lienz.at wohl der passende Ausdruck!
Zuerst befürwortet und motiviert die Stadt den Kauf durch mich im Jahr 2003 und lässt mich dann diese Domain über 12 Jahre online betreiben, um dann im Jahr 2015 den Versuch zu unternehmen die Domain lienz.at zu enteignen.
Am 17.11.2015 erreichte mich dann noch schriftlich ein Angebot, von dem wie ich denke netten Osttiroler Tourismuschef Herrn Franz Theurl, der mir (sicher im Auftrag der Stadt) einen Betrag von Euro 5.000.- für die Domain lienz.at geboten hat.
Bei diesem Angebot würde ich einen Betrag von mindestens Euro 33.000.- verlieren.
Ich denke so geht es nicht und es ist logisch das ich mich dagegen zur Wehr setze!
Um ganz kurz auch auf die Berichterstattung im ORF – „Tirol Heute“ vom 26.11.2015 ein zu gehen:
Darin wird erwähnt ich sei nicht oder nur extrem schwer zu erreichen:
Das entspricht nicht den Tatsachen, die Stadt Lienz hat uneingeschränkt meine Kontaktdaten sowohl per Mail wie auch meine privaten Telefonnummern unter denen ich immer zu erreichen bin wie auch diverser Schriftwechsel beweist.
Dann wird in dem „Tirol Heute“ Bericht gesagt die Domain lienz.at sei ein Fake, was natürlich auch nicht richtig ist, da die Webseiten von lienz.at bis zur Regierungsübernahme der Frau Elisabeth Blanik immer mit Genehmigung der Stadt Lienz betrieben wurden.
Ich bin ein Mensch der den Aussagen einer Stadt bzw. deren Bürgermeister Glauben schenkt. Im Jahr 2003 habe ich beim Ankauf der Domain dies getan. Dass eine Stadt bzw. deren Bürgermeisterin in der heutigen Zeit an Enteignung denkt und, wie es mir erscheint auch die Fakten ein wenig „verdreht“ werden, überrascht mich negativ.
Der aktuelle Stand ist, dass ich aufgrund der zumindest für mich äußerst seltsamen Verhaltensweise  der Bürgermeisterin Frau Elisabeth Blanik und damit der Stadt Lienz in der Angelegenheit der Domain: lienz.at, vor wenigen Tagen gezwungen war meinen Anwalt ein zu schalten.
Wenn es keine streitfreie Einigung  in dieser Angelegenheit geben sollte, dann muss diese eben leider über ein Gericht geklärt werden.
Mir liegt der komplette Schriftwechsel seit 2003 vor.
An mir lag bzw. liegt es nicht, denn wenn ich von investierten Euro mind. 38.000.- (Domainkauf & Programmierung) Euro 15.000. fordere dann verliere ich dabei Euro mind. 23.000.- und dies empfinde ich gegenüber der Stadt Lienz als super fair von mir.
Sollte es zu einer (oder mehrerer) Gerichtsverhandlungen kommen, was ich persönlich bedauern würde, dann wird die Stadt Lienz wahrscheinlich deutlich tiefer in „Ihr Stadtsäckel“ greifen müssen, da zu den von mir investierten Kosten noch die Verfahrenskosten dazu kommen könnten.
Ich bedauere es auf der einen Seite, dass diese wie ich denke kleine Angelegenheit so eskaliert, muss aber dabei betonen, dass dies weder an dem Sachverhalt noch an meiner Person liegt.
Es gibt wahrlich Wichtigeres in Europa und in der Welt!
Auf der anderen Seite muss ich mich gegen Unrecht und Unwahrheiten auch wehren können!
Ich habe die Angelegenheit nicht öffentlich gemacht sondern die Bürgermeisterin von Lienz in der „Kleinen Zeitung“ vom 17. Juli 2015 und in „Tirol Heute“ vom 26.11.2015.
Ich bin trotz des derzeitigen Standes guter Hoffnung, dass sich die Sache mit der Domain lienz.at gütlich regeln lässt. Ich bin aber nicht bereit mehr als die von mir angebotenen Euro 23.000.- dabei zu verlieren. Ich bin auch nicht bereit mich mit Unwahrheiten in ein negatives Licht stellen zu lassen.

27.11.2015

Karl Heinz Fürst Sayn-Wittgenstein

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